Kuwait erhöht im Juni den FOB-Preis für Schwefel um 40 USD/Tonne
Kuwait Petroleum Corporation (KPC), Kuwaits staatlicher Schwefelproduzent, hat seinen FOB-Preis für Schwefel für Juni bekannt gegeben805 USD pro Tonne, was einen Anstieg von markiert40 USD pro Tonneim Vergleich zum Mai-FOB-Preis von 765 USD pro Tonne.
Den Frachtmarktdaten vom 28. Mai zufolge lagen die Seefrachtraten für Schiffe, die 30.000 bis 35.000 Tonnen Schwefel zu großen chinesischen Häfen transportieren, zwischen154 USD und 170 USD pro Tonne. Basierend auf diesen Frachtmengen liegt der geschätzte Preis für CFR China derzeit zwischen959 USD und 975 USD pro Tonne.
Marktteilnehmer gehen außerdem davon aus, dass die Transportversicherungsprämien im Zuge steigender Lieferkosten und Versandrisikobewertungen weiter steigen werden.
Die Ukraine ist mit einer Knappheit an Stickstoffdüngern aufgrund sinkender Inlandsproduktion konfrontiert
Der Ukrainische Agribusiness Club (UCAB) hat gewarnt, dass im Land ein erheblicher Mangel an Stickstoffdüngern herrscht. Laut Oleg Khomenko, CEO von UCAB, ging die inländische Produktion von Stickstoffdünger zurück2,1 Millionen Tonnen im Jahr 2023bis ca1,6 Millionen Tonnen im Jahr 2025.
Khomenko wies darauf hin, dass die Ausgaben für Düngemittel traditionell 20–30 % der Gesamtkosten der Pflanzenproduktion ausmachen. Allerdings sind die Kosten für Düngemittel bei einigen Nutzpflanzensorten in letzter Zeit auf fast 50 % der gesamten Anbauausgaben gestiegen.
UCAB schätzt, dass der anhaltende Düngemittelmangel die Getreideerträge um reduzieren könnte15 %–20 %, was möglicherweise zu Exporteinnahmenverlusten von zwischen führt4 Milliarden US-Dollar und 5 Milliarden US-Dollar. Darüber hinaus könnten die Steuereinnahmen des Staates schätzungsweise zurückgehen800 Millionen bis 1 Milliarde US-Dollar.
Marktausblick
Der Anstieg der Schwefelpreise und die Verknappung des Düngemittelangebots wirken sich weiterhin auf die globalen Märkte für landwirtschaftliche Betriebsmittel aus. Steigende Rohstoffkosten könnten die Düngemittelhersteller zusätzlich unter Druck setzen, während Lieferengpässe die Pflanzenproduktivität und Agrarexporte in wichtigen Produktionsregionen beeinträchtigen könnten.
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